Beitrag von Frédéric Allemand zu internationaler Konferenz der EZB

Frédéric Allemand, Koordinator für europäische Studien am CVCE, nahm am 1. und 2. September 2015 an der internationalen Konferenz From Monetary Union to Banking Union, on the way to Capital Markets Union. New Opportunities for European Integration teil, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) veranstaltet wurde.

Das am 18. Dezember veröffentlichte Protokoll des Kolloquiums enthält unter anderem eine erweiterte Version der mündlichen Präsentation von Frédéric Allemand zu den Themen EZB, einzigartiger Überwachungsmechanismus und differenzierte Integration. Die Publikation kann von der EZB-Website im pdf- und ePub-Format heruntergeladen werden.

In seinem Beitrag befasst sich Frédéric Allemand mit der juristischen Komplexität, die die zwischen den Mitgliedstaaten unterschiedliche Euro-Integration für die Rechte und Pflichten der Europäischen Zentralbank impliziert. Letztere besitzt Befugnisse, deren Geltungsbereich an den Grenzen der Eurozone endet. Die zur Stärkung der Finanzstabilität innerhalb der gesamten Europäischen Union durchgeführten Reformen konfligieren mit der Frage der Differenzierung und der begrenzten Befugnisse der EZB. Diese Schwierigkeit wurde mit technischen Lösungen umgangen, die komplex sind und juristische Grauzonen mit sich bringen. Konkret untersucht der Autor die Aufgaben, die von der EZB außerhalb der Europäischen Union (zugunsten des Europäischen Stabilitätsmechanismus) oder in der Europäischen Union für die Gesamtheit der Mitgliedstaaten übernommen werden (Europäischer Ausschuss für Systemrisiken, Einzigartiger Überwachungsmechanismus).